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Die Kelten waren in großen Teilen Mitteleuropas vom Beginn der Bronzezeit bis 450 n.Chr. seßhaft. Sie waren für
ihren Mut, ihre Kraft, aber auch für ihre Kunstfertigkeit bekannt.
Interessant ist die Stellung der keltischen Frau in der Gesellschaft. In manchen Gegenden lag die Erziehung der
Kinder überwiegend in Händen der Frauen. Und damit waren alle Bereiche des keltischen Lebens gemeint, von der Sexualausbildung bis zu Übungen mit den Waffen! Jungen und Mädchen wurden gleich behandelt und nicht getrennt
erzogen.
Diese Art des Zusammenlebens war offenbar recht vorteilhaft und geistig anregend. Die Kelten erfanden die
eiserne Pflugschar, sowie Vorläufer der Sicherheitsnadel und auch der Töpferscheibe und sie nutzten bereits Seife zur Körperpflege und Reinigung ihrer Kleidung. Überhaupt legten sie großen Wert auf ihr Äußeres. Kunstreicher
Schmuck und auch reich verzierte Gebrauchsgegenstände zeugen davon.
Oft wiederkehrendes Motiv sind die unendlichen Knoten in mehr oder weniger stark stilisierter Form. Sie
symbolisieren Verbundenheit, Unendlichkeit und das wieder zurückkehren in sich selbst.
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